Intimate Landscape Photography

 

 

Karl-Heinz Georgi möchte den Zuschauern die Idee hinter dem Thema Intimate Landscape Photgraphy verdeutlichen, sowie seinen Weg und seine Gedanken bis es “Klick” gemacht hat.

Es gibt noch viele Aspekte in seinem Kopf, die er ansprechen möchte und gut mit Bildern von den Faröern erläutern kann.

Grenzen von Fotojournalismus und inszenierter Fotografie

Valentin Goppel (*2000) setzt sich in seinen fotografischen Projekten mit sozialen Themen auseinander und arbeitet auf den fließenden Grenzen zwischen Inszenierung und Beobachtung.

Im Vortrag bespricht er die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten objektiver Wahrheit in der dokumentarischen Fotografie anhand seiner eigenen Projekte. Hier setzt er die Kamera als bewusstes Werkzeug zur Verarbeitung seiner Umwelt ein. So fotografierte er für sein jüngstes Projekt „Zwischen den Jahren“ Freund*innen und Bekannte in beobachteten Momenten und arrangierten Szenen, um die diffusen Gefühle des Aufwachsens in Zeiten der Pandemie einzufangen.

Er gewann internationale Preise wie den Leica Oskar Barnack Newcomer Award. Seine Arbeiten sind Teil der Kunstsammlung des Sprengel Museums Hannover und der Kunsthalle Bremen. Abseits seiner freien Projekte fotografiert er journalistische Aufträge für Zeitungen wie DIE ZEIT und THE NEW YORK TIMES.

 

 

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Going North

Auf der Suche nach dem Licht

Wer sich über Nordeuropa und Reisemöglichkeiten an Sehnsuchtsorte wie z.B. Island, Schweden oder Norwegen erkundigt, wird medial schnell in eine Welt der absoluten Superlative entführt.
Ursprünglich eben diesen Idealvorstellungen vom fotografischen Traum im hohen Norden nachjagend, begeben sich Martin Harms, Jörg Allrich, Mathias Barth, Ronny Blohm und Timm Allrich seit Jahren zumeist gemeinsam auf Reisen und haben dabei ihre ganz persönliche Antwort auf die Fragen nach dem Wesen dieser faszinierenden Landschaften gefunden.

Lassen Sie sich gemeinsam mit den fünf Freunden auf den Zauber Nordeuropas ein und erfahren Sie, warum Sie vieles erwarten dürfen, wenn Sie in den hohen Norden reisen.

Mehr zu Martin Harms , Ronny Blohm und Timm Allrich .

Natur in drei Kapiteln

Christine Averberg entführt Sie in diesem Vortrag in Die Vielfalt der Natur und ihre Schönheit – dargestellt in individuellen, teils abstrakten Aufnahmen. Dabei geht es nicht um eine Abbildung der Realität, sondern um ihre Wahrnehmung der Situation, in der sie die Bilder aufgenommen hat. Gegliedert in drei Kapitel – Wiesen, Wald und Wellen – zeigt sie Aufnahmen mit einem künstlerischen Ansatz und erläutert Hintergründe zu ausgewählten Bildern.

Weitere Informationen zu Christine Averberg


Wir bitten um freundliche Beachtung eines gesonderten Workshop im Anschluss an die Fototage.
Naturbelichtet – Künstlerische Naturfotografie und der Weg dorthin

Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Daniel Böttcher bietet Christine Averberg im Rahmen ihres gemeinsamen Projektes naturbelichtet.art im Anschluss an das Festival in Malente einen Tagesworkshop an. Im Vordergrund steht das Sehen lernen von Motiven und das Entdecken neuer Blickwinkel. Ausserdem werden verschiedene situationsbezogene Aufnahmetechniken vorgestellt.
Der Workshop richtet sich sowohl an Anfänger auf der Suche nach dem eigenen Weg, als auch an Fortgeschrittene, die sich gerne weiter entwickeln möchten. Die Funktionen der eigenen Kamera sowie die Grundlagen der Fotografie sollten bekannt sein.
Der Workshop findet am 4.9.2023 statt. Ein Treffpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.naturbelichtet.art/workshops


Eine kreative Reise

finding small

Von einem, der sich aufmachte auf eine kreative Reise. Mit der Kamera in der Hand durch Landschaften Europas. Vom Hobby zu einer erfolgreichen neuen Karriere.

 

Kai Hornung nimmt Sie mit auf seine ganz persönliche inspirierende Reise, bei der er seinen eigenen kreativen Weg von dramatischen Landschaftsaufnahmen, hin zu intimen, kleinen Einblicken unserer Natur darstellt. Er zeigt seine preisgekrönten Bilder, gibt persönliche Einblicke in das Ausbalancieren von Fotografie, Job und Familie und inspiriert, sich auf seine eigene kreative Reise zu begeben. Dabei erklärt Kai, wie eindrucksvolle Bilder entstehen. Wie man seine Umgebung liest und warum Bilder am Ende genauso viel über den Fotografen wie auch über das abgebildete Motiv erzählen.

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Wunderwerk Erde

Um die Erde in all ihrer Vielfalt zu verstehen und nachhaltig und respektvoll mit ihr umzugehen, muss man wissen, wie sie funktioniert. Der Geowissenschaftler und Landschaftsfotograf Dr. Christian Klepp erkundet seit 30 Jahren die komplexen Funktionsweisen des Erdsystems und entdeckt dabei immer wieder die einzigartige Schönheit unseres Heimatplaneten. Seine intimen Momente in der Natur hält er in atemberaubenden und bereits vielfach ausgezeichneten Fotografien fest. Für manche Motive brauchte er mehrere Jahre Geduld, um diese ganz besonderen Lichtverhältnisse einzufangen.

Christian Klepps Sichtweise auf unseren Planeten zeugt von Respekt und tiefer Liebe für das »Wunderwerk Erde«. Mit seiner speziellen Mischung aus fundiertem Wissen und persönlichen Erlebnissen appelliert er an seine Leserinnen und Leser, die Erde wieder wertzuschätzen und dem allzu schnellen menschgemachten Wandel entschieden entgegenzuwirken.

Der Autor
Dr. Christian Klepp studierte Meteorologie und Geologie an der Universität Hamburg und promovierte im Fachbereich Geowissenschaften. Er arbeitete als Dozent und 25 Jahre aktiv in der internationalen Klimaforschung. Wahrend unzähliger Forschungsreisen in die abgelegensten Winkel des Planeten konnte er einen tiefen Einblick in die Landschaften und ihre Entstehung gewinnen.

Seit nunmehr 30 Jahren fotografiert Christian Klepp zudem die unberührten Landschaften der Erde. Seine Abenteuerlust und Liebe für den Planeten führte 2019 zur Verschmelzung seines Berufs mit der Landschaftsfotografie.

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Pinguinliebe

Ein Bund für Leben

Kaiserpinguine können weder fliegen noch besonders gut laufen und besetzen in der Antarktis dennoch eine Nische im gefährlichsten Lebensraum unseres Planeten. Ihr Überleben hängt dabei entscheidend von den tiefen, sozialen Verbindungen ab, die diese Tiere mit ihren Partnern, ihrem Nachwuchs und sogar ihrem Lebensraum eingehen – der Pinguinliebe. Sie ist ein Bund für die Erhaltung und die Erschaffung von Leben und bildet den Rahmen für eine ergreifende Liebesgeschichte.

In seinem multimedialen Vortrag über die charismatischen Vögel entführt uns Christmann in eine überraschende Welt aus Eis, die ihre wahre Schönheit ausschließlich den ganzjährigen „Einwohnern“ offenbart. Von der niemals untergehenden Mitternachtssonne bis hin zur immer währenden Dunkelheit der Polarnacht, vom zerbrechlichen Ei bis hin zum erwachsenen Kaiserpinguin erzählen seine Bilder und Filmsequenzen die mitreißende Geschichte eines Vogels, der zwar am kältesten Ort der Erde lebt aber dennoch durch globale „Hitze“ bedroht wird.

Der international ausgezeichnete Naturfotograf und Filmemacher Stefan Christmann aus Geislingen hat als Forscher für das Alfred-Wegener-Institut und als Filmemacher für die BBC insgesamt 26 Monate in der Antarktis gelebt. Dabei ist er den Kaiserpinguinen so nah gekommen wie wahrscheinlich niemand zuvor. Seine Bilder und Geschichten vom Ende der Welt wurden bereits im National Geographic Magazine, dem STERN und vielen weiteren internationalen Magazinen veröffentlicht.

Einen kleinen, visuellen Vorgeschmack seiner Arbeiten können Sie auf Christmanns Website (www.nature-in-focus.de) oder in seinem Buch „Die Gemeinschaft der Pinguine (teNeues Verlag, 2020)“ erhalten. Letzteres wird er auch anbieten und auf Wunsch gerne signieren.

Feathers of Seduction

In seiner Präsentation teilt Jan van der Greef seine leidenschaftliche Suche nach der Schönheit der Natur und dem Verständnis des Lebens. Seine persönliche fotografische Reise spiegelt sich in Bildern von wunderbaren Orten, erstaunlichen Tieren, aber vor allem Bildern als Spiegelbild des inneren Selbst des Fotografen wider. Eine Erforschung tiefer Emotionen, Gefühle von Fluss, Frieden, Vertrauen, Glück und Einheit im Leben. (Präsentation in englisch)

Seit seinem 4. Lebensjahr körperlich durch Polio behindert, hat ihn die Naturfotografie zu Momenten der Veränderung geführt, gelernt, die zuvor erlebten Grenzen zu akzeptieren und darüber hinauszugehen und eine Welt voller fotografischer Geschenke der Natur zu eröffnen. Es entwickelten sich Bilder, die von figurativ bis impressionistisch und abstrakt reichten und normalerweise nicht mit bloßem Auge gesehen wurden. Eine Geschichte seiner Leidenschaft für das Leben. Ein Leben voller fotografischer Geschenke aus der Natur, darunter Erlebnisse in China, Sumatra, Mexiko und Papua-Neuguinea.

Prof. Dr. Jan van der Greef (1952) ist international anerkannt als innovativer Wissenschaftler und leidenschaftlicher Naturfotograf. Die Schönheit der Natur zog ihn an entlegene Orte auf der ganzen Welt, trotz seiner körperlichen Herausforderung durch Polio in jungen Jahren. Die Gabe, sowohl die Emotionen der Erfahrung als auch die Essenz der Natur einzufangen, ist seine Handschrift in der Fotografie. Seine Fotografien wurden mehrfach in renommierten internationalen Wettbewerben wie dem Wildlife Photographer of the Year, Nature’s Best und dem European Wildlife Photographer of the Year ausgezeichnet.

Er veröffentlichte drei Bücher „Reflexionen des inneren Selbst. Träume und Visionen der Natur“ (2014), Grenzenloses Leben, die Kraft der Leidenschaft und Vorstellungskraft (2019) und Beyond Oneness, Überbrückung des Sichtbaren und Unsichtbaren (2019).

Mehr über Jan van der Greef

oder unter www.beyondoneness.com

 

Wolfs Begegnungen

Nach mehr als einhundert Jahren Abwesenheit, erblickten im Jahr 2000 Wolfswelpen erstmals wieder auf deutschem Boden in der Lausitz das Licht der Welt. Im Jahr 2010 gründete das erste Wolfspaar in Niedersachsen sein Revier auf einem Truppenübungsplatz in der Lüneburger Heide – und die Besiedlung alt angestammter Lebensräume durch die Wölfe schreitet voran.

Und dennoch gibt es nur wenige Menschen, die in freier Wildbahn in Deutschland Wölfen begegnet sind. Und davon ist es nur einzelnen gelungen, bei solchen Gelegenheiten aussagekräftige Bilder zu machen. Jürgen Borris ist einer dem es gelungen ist, bei einer Reihe von Wolfsbeobachtungen Bilder und Filmsequenzen aufzunehmen. Darunter auch eine spektakuläre Begegnung zwischen Wolf und einer Wildschweinbache.

Der Naturfotograf ist schon mehr als 40 Jahre mit der Kamera in der Natur unterwegs. Zentrum seiner Arbeit ist es, sich mit einer Tierart oder einer Landschaft, einem Lebensraum manchmal über mehrere Jahre fotografisch auseinander zu setzen. Bei der Beschäftigung mit verschiedenen Tierarten entstand schon früh der Wunsch, einmal Wölfe in freier Wildbahn zu erleben. Zunächst beschränkte sich das auf die Beobachtung dieses imposanten Beutegreifers in Gehegen von Wildparks.

Jürgen Borris war schon mehrere Jahre mit einem Fotoprojekt in der Lüneburger Heide beschäftigt, als er von dem Neubürger „Wolf“ erfuhr. Der Traum von der Beobachtung von Wölfen in freier Wildbahn in Deutschland kam ganz unerwartet nah heran – aber es bedeutete viel Arbeit und Geduld, um zu guten Bildern zu gelangen. Von dieser Arbeit, der Herangehensweise und den einmaligen Erlebnissen mit diesem so umstrittenen Wildtier berichtet Jürgen Borris in seiner Bilderschau.

Mehr über Jürgen Borris

Ankündigung 2023

Liebe Fotofreunde,

Weihnachten steht vor der Tür und für die Suche nach Geschenken für seine Lieben und sich selbst möchten wir schon einmal auf die Perspektiven Malente 2023 hinweisen.
Die Planungen laufen bereits und schon heute können wir einen (unverbindlichen) Überblick geben, was uns vom 01.- 03.09.2023 erwartet.
Wir freuen uns, dass wieder interessante Fotografen und Fotografinnen für unser kleines Festival gewonnen werden konnten. Rund um die Natur mit Mensch und Tier ist ein vielfältiges Programm entstanden, Pinguine und Wölfe, Wunderwerk Erde und Landschaft auf den zweiten Blick, um nur einige zu nennen.
Gerne nehmen wir Eure Kartenbestellungen ab 02. Januar 2023 entgegen (leider mussten auch wir uns beim Ticketpreis den Umständen beugen und den Preis auf EUR 115,– erhöhen).
Für eventuelle Übernachtungen sind die Teilnehmer auch dieses Mal selbst verantwortlich. Bitte nutzen Sie gerne den Service der Tourist Info Malente.

Und wer noch einmal das Flair von diesem Jahr aufleben lassen möchte, Fotos und Videos der Fototage 2022 findet Ihr unter Rückblicke.
Wir freuen uns auf Euch und wünschen Euch und Euren Familien noch eine schöne Adventszeit, Frohe Weihnachtstage und natürlich ein vor allem gesundes Neues Jahr

Euer Orga-Team der Perspektiven Malente

Damit Ihr schon einmal stöbern könnt, folgt hier das vorläufige Programm :

Vorträge:
Freitag:
Jürgen Borris – „Wolfs Begegnungen“
Timm Allrich – „Going North – auf der Suche nach dem Licht“

Samstag:
Christine Averberg – „Natur in drei Kapiteln“
Valentin Goppel – „Grenzen von Fotojournalismus und inszenierter Fotografie“
Karl-Heinz Georgi – „Intimate Nature Photography – Landschaftsfotografie auf den zweiten Blick“
Jan van der Greef – „Feathers of Seduction“

Sonntag:
Stefan Christmann – „Pinguinliebe – Ein Bund für Leben“
Christian Klepp – „Wunderwerk Erde“
Kai Hornung – „Eine kreative Reise – finding small“

Workshops (Details hier) :
Nicole Oestreich – Ideen aus dem Koffer
Betti Bogya – Achtung. Mensch im Bild / Portraitfotografie – Schwarz/Weiß
Reinhardt Witt – ICM (intentional camera movement)
Harald Gorr – Optische Täuschungen in der Fotografie
Dana Kirchner Portraits
Christine Averberg und Daniel Böttcher – Natur abstrakt
Kai Hornung – Motive sehen (Photo walk)

(der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass wir natürlich auch wieder für das leibliche Wohl sorgen werden….)

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