ÜBERLEBEN

4o Jahre Cap Anamur.
1979 hatte das Ehepaar Christel und Rupert Neudeck ein Schiff gechartert,um damit Menschen zu retten, die über das Südchinesische Meer vor der kommunistischen Regierung von Vietnam flohen.
Heute, genau 40 Jahre später, ist daraus eine weltweit agierende Hilfsorganisation geworden,deren Fokus auf mediznischer Hilfe und Bildung liegt. Heute ist Cap Anamur mit Projekten in zehn Ländern aktiv, baut dort Krankenhäuser und Schulen, schafft Strukturen und bildet Fachpersonal aus und weiter.
Finanziert werden all diese Projekte durch fast ausschließlich private Gelder. Mit einem kleinen Team von nur fünf Mitarbeitern in Köln hält der Verein den Verwaltungsapperat bewusst klein, so dass fast 94 Prozent aller Spenden in den Projekten ankommen.

Der Fotograf Jürgen Escher begleitet uns seit 34 Jahren und er kennt die Arbeit von Cap Anamur in all ihren Facetten. Weinen und Lachen, Verzweiflung und Hofinung — eindrucksvolle Bilder halten die Arbeit von Cap Anamur fest,zeigen 40 Jahre Nothilfe in über 60 Ländern.

Zum Jubiläum ist ein Buch erschienen mit dem Titel „ÜBERLEBEN. 40 Jahre Cap Anamur.”
(Edition Bildperlen)-erhältlich im Buchhandel.

Mehr über Jürgen Escher

Mein Weg Raus

Die Naturfotografie begeistert viele, doch jeden auf eine andere Art und Weise. Oft ist es die pure Liebe zur Natur und die Freude am draußen sein, die einen antreibt allen widrigen Umständen im Leben eines Naturfotografens, zu trotzen.
„Mein Weg Raus“ handelt von solchen Motivationen und außerdem ganz persönlichen Blickwinkeln und Sichtweisen in der Naturfotografie. Ein Querschnitt unterschiedlichster Bildformen aus der Tierwelt direkt vor der Haustür und in ganz Europa.

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Street Photography

Street Photography: Was, wie und warum?
– Kurze Vorstellung Martin U Waltz
– Was ist Street Photography
– Historische Wurzeln und Entwicklung
– Der Decisive Moment von Henri Cartier Bresson
– In die Street Photography einsteigen in 5 einfachen Schritten
– Streetfotografie in Deutschland
– Wen gibt es da? Die Szene
– Legalität und Ethik
– Fragen und Diskussion

Mehr über Martin U Waltz

Erste Infos zu 2020

Liebe Fotofreunde,
wir freuen uns, Euch heute schon die Teilnehmer der zweiten Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen vorstellen zu können. In welcher Reihenfolge die Dozenten Ihre Vorträge halten werden steht noch nicht fest, aber es haben zugesagt:

Maximilian Hornisch – Eine Welt aus Licht und Schatten
Klaus Tamm – Verwunschene Wildnis
Sandra Bartocha –
Herrmann Hirsch – Mein Weg raus
Jürgen Escher – 40 Jahre Cap Anamur
Martin U. Waltz – Street Photography: Was, wie und warum?
Jon A. Juárez – Grenzen überwinden – Eine Geschichte über Füchse, Flüchtlinge und Fotografie
Heidi Krautwald – Aus dem Leben gegriffen – Themen in der sozialen Fotografie

Der Samstagnachmittag wird wieder Möglichkeiten geben, die Kamera selbst in die Hand zu nehmen. Dazu sieht das Angebot aktuell wie folgt aus:

Angela von Brill – Der Mensch in der Natur
Reinhardt Witt – Gestische Fotografie
Nicole Oestreich – Ideen aus dem Koffer
Harald Gorr – Wahrnehmung in der Fotografie
Fototreff-am-see – Peoplefotografie
Fototreff am See – Feuer und Eis
Sandra Malz – Faszination Makrofotografie

Wie immer gilt: Änderung vorbehalten.

Wir freuen uns sehr, dass wir den Ticketpreis für 2020 halten können.
Für EUR 95,00 je Ticket können ab sofort Bestellungen aufgegeben werden – bitte wieder über unsere Bestellseite. Die Bezahlung wird erst im nächsten Jahr nach Erhalt der Rechnung fällig. Wir melden uns dann.
Auf unserer homepage könnt Ihr Euch laufend über Anpassungen, Änderungen, Ergänzungen und auch Einzelheiten informieren. Und natürlich stehen wir auch gerne per mail oder Telefon für spezielle Fragen zur Verfügung.
Schaut auf der homepage vorbei, dort gibt es auch einen kleinen fotografischen Rückblick auf 2019.

Wir freuen uns auf Euch, wenn es vom 04. Bis 06.September 2020 wieder heißt:

Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen

Und noch ein wichtiger Hinweis !
Wer eine Unterkunft benötigt, sollte rechtzeitig buchen, da an diesem Wochenende auch die Deutsche Meisterschaft der Seggerlinge auf dem Kellersee stattfindet. Es werden ca. 40 Boote erwartet die bereits eine Woche vorher zum Training anreisen !

Was wir noch sagen wollen……

Gut 18 Monate Planung liegen hinter uns und nun sind die Perspektiven Malente 2019 Fototage zwischen den Seen plötzlich vorbei.

Ganz wichtig ist es für uns, an dieser Stelle DANKE zu sagen!

DANKE an unsere sichtbaren und unsichtbaren Helfer vor und hinter den Kulissen! Ohne Euch hätten wir stehen

müssen, hungern müssen, dürsten müssen, den Weg selbst suchen müssen ……

DANKE an unsere Dozenten! Ihr habt uns unterhalten, beeindruckt, fasziniert, angeregt, informiert, motiviert – und die Gier nach mehr geweckt.

DANKE an die Sponsoren und Spender für finanzielle und materielle Unterstützung! Es gibt unverzichtbare Dinge, die so eine Veranstaltung erst wirklich rund machen, Ihr habt das möglich gemacht.

DANKE an unsere Aussteller, die eine abwechslungsreiche Ergänzung geliefert  haben. Ihr habt interessante Möglichkeiten aufgezeigt.

DANKE an Euch, unser Publikum, unsere Gäste, unsere Teilnehmer, unsere Fotofreunde  – ohne Euch wäre es sehr einsam und traurig im Kurhaus geworden. Ihr habt das Interesse mitgebracht, die Freude, den Spaß, die Begeisterung und nicht zuletzt das Vertrauen in einen Traum, der zur Idee und schließlich zur Realität wurde.

Und darum können wir an dieser Stelle sagen:

Bis 2020, wenn es vom 04.-06. September wieder heißt:

Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen

 

Wir freuen uns auf Euch!!!!

Fotos: Inge Spreckels und Matthias Kullmann

Gute Fotos, harte Arbeit.

Wege zum perfekten Naturfoto.
Spitzenbilder aus der Natur sind kein Zufall, sondern das Ergebnis gründlicher Recherche, guter Vorbereitung, strukturierter Arbeitsweise und vor allem großer Geduld und Beharrlichkeit. Karsten Mosebach erklärt in seinem Vortrag, wie er sich seine Motive erarbeitet. Dabei beschreibt er, illustriert mit vielen Einzelbildern, dass zwischen der ersten Bildidee und einem perfekten Naturfoto ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess liegt. Jedes Bild wird immer wieder hinterfragt, korrigiert und optimiert – bis das Resultat seine hohen Ansprüche erfüllt. Karsten Mosebach gibt einen tiefen Einblick in seine Arbeitsweise, erläutert seine Strategien und gibt Tipps für ein planvolles, zielgerichtetes Vorgehen auf dem Weg zum perfekten Naturfoto.

Porträt Karsten Mosebach (externer Link)

Bitte beachten Sie das aktualisierte Programm am Sonntag.

Programm 2019

Programm Perspektiven Malente 2019 (vorbehaltlich Änderungen)

Freitag, 06.09.2019

18:00 Uhr Eröffnung der Veranstaltung im Haus des Kurgastes Malente
18:15 Uhr Martin Stock – „Hoher Himmel – Weites Land“
19:45 Uhr Timm Allrich – „Nationalparks Mecklenburg-Vorpommerns“
20:45 Uhr Kleiner Imbiss und informeller Austausch bei Live-Musik von Ludger Iske und Christopher Behrmann „Songs zur Fotografie“

Samstag, 07.09.2019

10:00 Uhr Herrmann Hirsch – „Mein Weg raus“
11:30 Uhr André Lützen – „up river“

13:00 Uhr Inspirierende und themenorientierte Fotoaktivitäten
bis
17:00 Uhr mit Michael Nagel, Nicole Oestreich, Johanna Bavendiek u. a.

17:45 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Reiner Leifried – „Eisige Welten“
20:00 Uhr Ines Mondon & Mark Ford – „Hawaii – Big Island“

Sonntag, 08.09.2019

10:00 Uhr Frank Stöckel – „Fotos zwischen den Seen
11:30 Uhr Willi Rolfes – „Hommage an das Moor“
13:00 Uhr Karsten Mosebach – „Gute Fotos, harte Arbeit.“
14:00 Uhr Gemeinsamer Ausklang bei einem leichten Mittagessen
15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

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Weitere Beiträge

UP RIVER

André Lützen

„Die langen Flussstrecken, die wie eine einzige waren, die eintönigen Flussbiegungen, die einander aufs Haar glichen, glitten am Dampfer vorbei mit ihrer Masse jahrhundertealter Bäume, die geduldig diesem rußigen Bruchteil einer anderen Welt nachschauten, dem Vorboten des Wandels, der Eroberung, des Handels, des Massakers, der Verheißung.“ Joseph Conrad – Heart of Darkness

Das Land hat sich seit Joseph Conrads Aufenthalt verändert, nicht so sehr jedoch der Fluss Kongo, das Herz des Landes, insbesondere seine Rolle als einziger wirklicher Transportweg quer durch das Land. Mit dieser Sequenz wollte ich die Aussage von Conrads Novelle „Herz der Finsternis“ in Form einer visuellen Erzählung in den heutigen Kongo übertragen. Die Bilder sind während einer mehrwöchigen Fahrt mit einem UN-Patrouillenboot auf dem Fluss Kongo entstanden.

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Hommage an das Moor

Willi Rolfes

Das Moor, verwunschen, gefürchtet, bewundert, geliebt. „Keine andere Landschaftsform Deutschlands ist so mit Gefühlen befrachtet, scheint uns gleichermaßen fremd und urtümlich – und ist zugleich ein ganz besonderer Hoffnungsträger für den Klimaschutz“, so Rolfes. Mit dem Vortrag wird der Besucher tief hinein ins Moor geführt. Flirrende Hitze und klirrende Kälte – wabernde Morgennebel und stickige Mittagsglut: Das Moor zeigt viele Gesichter. Es zeigt sie schnell und sich selbst dabei launisch, ist viel mehr als das Ergebnis von viel Wasser und wenig Sauerstoff: Das Moor ist ein faszinierender Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Der Naturfotograf Willi Rolfes hat diese Landschaft und ihre Charaktere mit der Kamera über Jahre eingefangen und meisterhaft in Szene gesetzt.

Willi Rolfes zeigt in seinem Vortrag ein facettenreiches Porträt dieses Lebensraums. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit dem Anspruch, Besonderheit und Schutzwürdigkeit einer der letzten Urlandschaften Deutschlands offensichtlich zu machen. Seine Bilder zeigen genau das: Überraschende Farbenpracht, Bläuling und Bekassine, Kraniche und Nebelland. Das Moor ist eine Ur-Landschaft im Wandel.

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Eisige Welten

Reiner Leifried

„Wer einmal in die Wüste geht, kommt immer (oder nie) wieder…“ So, oder so ähnlich lautet eine alte Reiseweisheit. Nach der Wüste Sinai und den Hochgebirgswüsten des Himalayas zieht es mich seit einigen Jahren in die eisigen/arktischen Regionen. Auf diversen Expeditionen durfte ich diesen extremen Lebensraum mit seinen Tieren, Landschaften und magischen Lichtstimmungen erfahren. Der Startpunkt der Arktis-Reisen ist Spitzbergen. Von hier aus geht es mit einem kleinen Expeditionsschiff in die Fjorde der Insel oder um sie herum. Die Suche nach den Polarbären führt das Schiff jedoch aufgrund des zurückgehenden Packeises immer höher und weiter in nördliche Richtung. Die Begegnungen mit den Eisbären, Robben, Walrossen, arktischen Rentieren, Schneehühnern, Polarfüchsen, Walen und diversen arktischen Seevögeln bleiben, in diesem so scheinbar unwirtlichen Lebensraum, unvergessen. Der Schnee-Eule durfte ich in Kanada begegnen. Diese Naturbeobachtungen finden fast immer vor einer atemberaubende Kulisse statt.
Der Vortrag führt Sie in diesen besonderen Lebensraum und macht Sie mit den Protagonisten der „Eisigen Welten“ bekannt.

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