Was wir noch sagen wollen……

Gut 18 Monate Planung liegen hinter uns und nun sind die Perspektiven Malente 2019 Fototage zwischen den Seen plötzlich vorbei.

Ganz wichtig ist es für uns, an dieser Stelle DANKE zu sagen!

DANKE an unsere sichtbaren und unsichtbaren Helfer vor und hinter den Kulissen! Ohne Euch hätten wir stehen

müssen, hungern müssen, dürsten müssen, den Weg selbst suchen müssen ……

DANKE an unsere Dozenten! Ihr habt uns unterhalten, beeindruckt, fasziniert, angeregt, informiert, motiviert – und die Gier nach mehr geweckt.

DANKE an die Sponsoren und Spender für finanzielle und materielle Unterstützung! Es gibt unverzichtbare Dinge, die so eine Veranstaltung erst wirklich rund machen, Ihr habt das möglich gemacht.

DANKE an unsere Aussteller, die eine abwechslungsreiche Ergänzung geliefert  haben. Ihr habt interessante Möglichkeiten aufgezeigt.

DANKE an Euch, unser Publikum, unsere Gäste, unsere Teilnehmer, unsere Fotofreunde  – ohne Euch wäre es sehr einsam und traurig im Kurhaus geworden. Ihr habt das Interesse mitgebracht, die Freude, den Spaß, die Begeisterung und nicht zuletzt das Vertrauen in einen Traum, der zur Idee und schließlich zur Realität wurde.

Und darum können wir an dieser Stelle sagen:

Bis 2020, wenn es vom 04.-06. September wieder heißt:

Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen

 

Wir freuen uns auf Euch!!!!

Fotos: Inge Spreckels und Matthias Kullmann

Gute Fotos, harte Arbeit.

Wege zum perfekten Naturfoto.
Spitzenbilder aus der Natur sind kein Zufall, sondern das Ergebnis gründlicher Recherche, guter Vorbereitung, strukturierter Arbeitsweise und vor allem großer Geduld und Beharrlichkeit. Karsten Mosebach erklärt in seinem Vortrag, wie er sich seine Motive erarbeitet. Dabei beschreibt er, illustriert mit vielen Einzelbildern, dass zwischen der ersten Bildidee und einem perfekten Naturfoto ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess liegt. Jedes Bild wird immer wieder hinterfragt, korrigiert und optimiert – bis das Resultat seine hohen Ansprüche erfüllt. Karsten Mosebach gibt einen tiefen Einblick in seine Arbeitsweise, erläutert seine Strategien und gibt Tipps für ein planvolles, zielgerichtetes Vorgehen auf dem Weg zum perfekten Naturfoto.

Porträt Karsten Mosebach (externer Link)

Bitte beachten Sie das aktualisierte Programm am Sonntag.

Programm 2019

Programm Perspektiven Malente 2019 (vorbehaltlich Änderungen)

Freitag, 06.09.2019

18:00 Uhr Eröffnung der Veranstaltung im Haus des Kurgastes Malente
18:15 Uhr Martin Stock – „Hoher Himmel – Weites Land“
19:45 Uhr Timm Allrich – „Nationalparks Mecklenburg-Vorpommerns“
20:45 Uhr Kleiner Imbiss und informeller Austausch bei Live-Musik von Ludger Iske und Christopher Behrmann „Songs zur Fotografie“

Samstag, 07.09.2019

10:00 Uhr Herrmann Hirsch – „Mein Weg raus“
11:30 Uhr André Lützen – „up river“

13:00 Uhr Inspirierende und themenorientierte Fotoaktivitäten
bis
17:00 Uhr mit Michael Nagel, Nicole Oestreich, Johanna Bavendiek u. a.

17:45 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Reiner Leifried – „Eisige Welten“
20:00 Uhr Ines Mondon & Mark Ford – „Hawaii – Big Island“

Sonntag, 08.09.2019

10:00 Uhr Frank Stöckel – „Fotos zwischen den Seen
11:30 Uhr Willi Rolfes – „Hommage an das Moor“
13:00 Uhr Karsten Mosebach – „Gute Fotos, harte Arbeit.“
14:00 Uhr Gemeinsamer Ausklang bei einem leichten Mittagessen
15:00 Uhr Ende der Veranstaltung


Weitere Beiträge

Mein Weg Raus

Die Naturfotografie begeistert viele, doch jeden auf eine andere Art und Weise. Oft ist es die pure Liebe zur Natur und die Freude am draußen sein, die einen antreibt allen widrigen Umständen im Leben eines Naturfotografens, zu trotzen.
„Mein Weg Raus“ handelt von solchen Motivationen und außerdem ganz persönlichen Blickwinkeln und Sichtweisen in der Naturfotografie. Ein Querschnitt unterschiedlichster Bildformen aus der Tierwelt direkt vor der Haustür und in ganz Europa.

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UP RIVER

André Lützen

„Die langen Flussstrecken, die wie eine einzige waren, die eintönigen Flussbiegungen, die einander aufs Haar glichen, glitten am Dampfer vorbei mit ihrer Masse jahrhundertealter Bäume, die geduldig diesem rußigen Bruchteil einer anderen Welt nachschauten, dem Vorboten des Wandels, der Eroberung, des Handels, des Massakers, der Verheißung.“ Joseph Conrad – Heart of Darkness

Das Land hat sich seit Joseph Conrads Aufenthalt verändert, nicht so sehr jedoch der Fluss Kongo, das Herz des Landes, insbesondere seine Rolle als einziger wirklicher Transportweg quer durch das Land. Mit dieser Sequenz wollte ich die Aussage von Conrads Novelle „Herz der Finsternis“ in Form einer visuellen Erzählung in den heutigen Kongo übertragen. Die Bilder sind während einer mehrwöchigen Fahrt mit einem UN-Patrouillenboot auf dem Fluss Kongo entstanden.

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Hommage an das Moor

Willi Rolfes

Das Moor, verwunschen, gefürchtet, bewundert, geliebt. „Keine andere Landschaftsform Deutschlands ist so mit Gefühlen befrachtet, scheint uns gleichermaßen fremd und urtümlich – und ist zugleich ein ganz besonderer Hoffnungsträger für den Klimaschutz“, so Rolfes. Mit dem Vortrag wird der Besucher tief hinein ins Moor geführt. Flirrende Hitze und klirrende Kälte – wabernde Morgennebel und stickige Mittagsglut: Das Moor zeigt viele Gesichter. Es zeigt sie schnell und sich selbst dabei launisch, ist viel mehr als das Ergebnis von viel Wasser und wenig Sauerstoff: Das Moor ist ein faszinierender Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Der Naturfotograf Willi Rolfes hat diese Landschaft und ihre Charaktere mit der Kamera über Jahre eingefangen und meisterhaft in Szene gesetzt.

Willi Rolfes zeigt in seinem Vortrag ein facettenreiches Porträt dieses Lebensraums. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit dem Anspruch, Besonderheit und Schutzwürdigkeit einer der letzten Urlandschaften Deutschlands offensichtlich zu machen. Seine Bilder zeigen genau das: Überraschende Farbenpracht, Bläuling und Bekassine, Kraniche und Nebelland. Das Moor ist eine Ur-Landschaft im Wandel.

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Eisige Welten

Reiner Leifried

„Wer einmal in die Wüste geht, kommt immer (oder nie) wieder…“ So, oder so ähnlich lautet eine alte Reiseweisheit. Nach der Wüste Sinai und den Hochgebirgswüsten des Himalayas zieht es mich seit einigen Jahren in die eisigen/arktischen Regionen. Auf diversen Expeditionen durfte ich diesen extremen Lebensraum mit seinen Tieren, Landschaften und magischen Lichtstimmungen erfahren. Der Startpunkt der Arktis-Reisen ist Spitzbergen. Von hier aus geht es mit einem kleinen Expeditionsschiff in die Fjorde der Insel oder um sie herum. Die Suche nach den Polarbären führt das Schiff jedoch aufgrund des zurückgehenden Packeises immer höher und weiter in nördliche Richtung. Die Begegnungen mit den Eisbären, Robben, Walrossen, arktischen Rentieren, Schneehühnern, Polarfüchsen, Walen und diversen arktischen Seevögeln bleiben, in diesem so scheinbar unwirtlichen Lebensraum, unvergessen. Der Schnee-Eule durfte ich in Kanada begegnen. Diese Naturbeobachtungen finden fast immer vor einer atemberaubende Kulisse statt.
Der Vortrag führt Sie in diesen besonderen Lebensraum und macht Sie mit den Protagonisten der „Eisigen Welten“ bekannt.

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Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern

Timm Allrich

Mecklenburg-Vorpommern ist aktuell das einzige Bundesland, dass 3 Nationalparks sein eigen nennen kann. Endlose Wälder im Müritz-Nationalpark, die beeindruckende Kreideküste im Nationalpark Jasmund auf Deutschlands größter und abwechslungsreichster Insel Rügen sowie der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit allen Küstenformen des Ostseeraumes auf engstem Raum vereint, sind nur einige der vielen Dinge, die man über diese fantastischen Fotoreviere berichten kann. Als heimatverbundener Local habe ich in den letzten Jahren in verschiedensten Projekten Zugang zu den Herzstücken der Nationalparke erhalten und möchte in diesem Vortrag einen Einblick geben in eine Wildnis, die eigentlich so nah und vielen doch unbekannt ist.

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Big Island Hawaii

Ines Mondon & Mark James Ford

In ihrem Vortrag entführen Ines Mondon und Mark James Ford das Publikum an einem weit entfernten und sehr isolierten Ort unserer Erde. Mehr als fünf Wochen verbrachten sie insgesamt auf Big Island Hawaii und haben eine sehr besondere Beziehung zu dieser wunderschönen Insel aufgebaut. Hawaii wird oft mit Surfen, Hochzeitsreisen und sonnigen Stränden assoziiert. Hawaii ist aber so viel mehr. Ein Naturparadies mit geologischen Attraktionen und einer vielfältigen Flora und Fauna. Neben fließender Lava, atemberaubenden Ausblicken über den Wolken vom Mauna Kea, Geckos, Schmetterlingen und exotischen Pflanzen, ist es vor allem der besondere Aloha-Spirit von Hawaii, welchen beide so leidenschaftlich lieben und in einer Multimedia Show aus Bildern, Informationen, Videos und Musik präsentieren. Eine virtuelle Reise zu einer Insel mitten im Pazifik, Impressionen aus Feuer, Wasser, Licht und Farben.

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HOHER HIMMEL – WEITES LAND

Martin Stock

Mein Blick auf das Wattenmeer
Das Meer – der Himmel – dazwischen eine imaginäre Grenze: der Horizont. Eine Grenze zwischen oben und unten, zwischen himmlischem und irdischem, eine Trennlinie, ein strukturierender Strich in der Landschaft.
Der Horizont – eine Linie die verbindet und trennt; eine Linie, die den Blick anzieht in der Weite des Meeres; eine Grenze, die Farben trennt. Intensive Farben, die erst dann sichtbar werden, wenn unser Auge den Grenzbereich zwischen Himmel und Meer wahrnimmt.
Die Weite – am Himmel wie am Meer. Die Dominanz des gewaltigen Himmels ist es, die dieser Landschaft eine scheinbare Unendlichkeit verleiht. Emil Nolde hat mit seinen ausdrucksstarken Bildern dazu beigetragen, dass wir ihr den Titel „Hoher Himmel – Weites Land“ geben können.
Diese Küste, die unscharfe Trennlinie zwischen Land und Meer, die das Feste und das Flüssige voneinander trennt, war schon immer einem Wandel unterworfen. Selbst täglich – im sechsstündigen Wechsel – zeigt das Wattenmeer ein anderes Gesicht. Mal ist es graugrün schimmerndes Meer, mal eine riesige, von Prielen durchzogene Wattlandschaft. Mit jeder Tide zeichnen Wellen und Gezeiten magische Muster und dynamische Strukturen in den Meeresboden. Diese organischen Formen regen unsere Fantasie an. Eine Landschaft, die neugierig macht.
Im Wattenmeer zu fotografieren bedeutet eine besondere Auseinandersetzung mit der Natur. Die Konzentration auf das Charakteristische, die feinfühlige Wiedergabe von mal zarten, mal kräftigen Lichtstimmungen und das Herausarbeiten der besonderen Stimmungen der Landschaft sind immer wieder eine Herausforderung.
Ich möchte mit meinen Bildern die Sehnsucht nach dem Meer wecken, damit wir den Herzschlag der Wildnis in der Wattenmeernatur erfahren können.

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