Verwunschene Wildnis

Eine Entdeckungstour in die unberührte Natur Europas bietet der Vortrag von Klaus Tamm. Über die reine Dokumentation hinaus gelingt es ihm, Momente in der Natur einzufangen, die den Betrachter in eine fast unwirkliche Welt eintauchen lassen. Es sind Motive wie mit der Linse gemalt. Der Betrachter erlebt alltägliche Szenen auf magische Weise mit der Kamera verwandelt. So zeigt Klaus Tamm seine Sicht auf die kleinen und großen Wunder der Wildnis.

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Programm 2020

Programm Perspektiven Malente 2020 (vorbehaltlich Änderungen)

Freitag, 04.09.2020

Ab 15:30 Uhr Eintreffen und Anmelden im Haus des Kurgastes Malente
18:00 Uhr Eröffnung der Veranstaltung im Haus des Kurgastes Malente
18:15 Uhr Herrmann Hirsch – „Mein Weg raus“
20:00 Uhr Martin Waltz – „Street Photography: Was, wie und warum?“
21:00 Uhr Kleiner Imbiss und informeller Austausch

Samstag, 05.09.2020

10:00 Uhr Heidi Krautwald – „Aus dem Leben gegriffen – Themen in der sozialen Fotografie“
11:30 Uhr Sandra Bartocha – „LYS“
12:30 bis 13:00 Uhr Imbiss
13:00 bis 17:30 Uhr Inspirierende und themenorientierte Fotoaktivitäten

Angela von Brill – Der Mensch in der Natur
Reinhardt Witt – Gestische Fotografie
Nicole Oestreich – Ideen aus dem Koffer
Birgit Potthoff – Naturfotografie
Harald Gorr – Wahrnehmung in der Fotografie
Fototreff-am-see – Peoplefotografie
Fototreff am See – Feuer und Eis
Sandra Malz – Faszination Makrofotografie

18:00 bis 19:15 Uhr Abendessen
19:30 Uhr Jürgen Escher – „ÜBERLEBEN.40 Jahre Cap Anamur“

Sonntag, 06.09.2020

10:00 Uhr Maximilian Hornisch – „Eine Welt aus Licht und Schatten“
11:30 Uhr Jon A. Juarez – „Grenzen überwinden – Eine Geschichte über Füchse, Flüchtlinge und Fotografie“
13:00 Uhr Klaus Tamm – „Verwunschene Wildnis“
14:00 Uhr Gemeinsamer Ausklang bei einem leichten Mittagessen
15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

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Crossing Borders

Grenzen überwinden eine Geschichte über Füchse, Flüchtlinge und Fotografie.

Dies ist eine Geschichte über Toleranz, Respekt und Liebe. Eine Geschichte über Bindungen, Freundschaft und Veränderungen. Es ist die Geschichte einer kleinen Gruppe von Familien, die 2015 nach Berlin kamen, um nach der Flucht vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern ein neues Leben in einer neuen Kultur zu beginnen. Es ist die Geschichte eines Naturfotografen, dessen Leben sich dank dieser Familien und vor allem ihrer Kinder verändert hat. Angefangen hatte alles mit einem Job als Sportpädagoge für Flüchtlingskinder in der alten Militärkaserne in Berlin-Spandau. Am Anfang war es nur ein Job, und die Erwartungen daran waren ziemlich gering, doch mit der Zeit wurde es zu sehr viel mehr …

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Eine Welt aus Licht und Schatten

Der noch mit Schlaf getränkte, dunkelblaue Himmel hängt schwer über der Landschaft. Bäume ragen schummrig empor. Die Wiesen sind taugetränkt, Ruhe, nur durch den Gesang der Vögel untermalt, hält Einzug. Ich spüre die Szene in meinem Inneren wiederklingen, nehme meine Kamera und fange an zu fotografieren.
Melancholie, Einsamkeit und Ganzheit sind die drei Hauptmotive meiner Fotografie. Wie sich Züge der eigenen Persönlichkeit im eigenen Schaffen wiederfinden, was mich inspiriert und antreibt Natur zu fotografieren und was mich die Naturfotografie gelehrt hat, möchte ich in meinem Vortrag herausarbeiten.
Ich möchte Sie einladen in meine Welt – aus Licht und Schatten, klaren Linien und lebendigen Landschaften.

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ÜBERLEBEN

4o Jahre Cap Anamur.
1979 hatte das Ehepaar Christel und Rupert Neudeck ein Schiff gechartert,um damit Menschen zu retten, die über das Südchinesische Meer vor der kommunistischen Regierung von Vietnam flohen.
Heute, genau 40 Jahre später, ist daraus eine weltweit agierende Hilfsorganisation geworden,deren Fokus auf mediznischer Hilfe und Bildung liegt. Heute ist Cap Anamur mit Projekten in zehn Ländern aktiv, baut dort Krankenhäuser und Schulen, schafft Strukturen und bildet Fachpersonal aus und weiter.
Finanziert werden all diese Projekte durch fast ausschließlich private Gelder. Mit einem kleinen Team von nur fünf Mitarbeitern in Köln hält der Verein den Verwaltungsapperat bewusst klein, so dass fast 94 Prozent aller Spenden in den Projekten ankommen.

Der Fotograf Jürgen Escher begleitet uns seit 34 Jahren und er kennt die Arbeit von Cap Anamur in all ihren Facetten. Weinen und Lachen, Verzweiflung und Hofinung — eindrucksvolle Bilder halten die Arbeit von Cap Anamur fest,zeigen 40 Jahre Nothilfe in über 60 Ländern.

Zum Jubiläum ist ein Buch erschienen mit dem Titel „ÜBERLEBEN. 40 Jahre Cap Anamur.”
(Edition Bildperlen)-erhältlich im Buchhandel.

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Mein Weg Raus

Die Naturfotografie begeistert viele, doch jeden auf eine andere Art und Weise. Oft ist es die pure Liebe zur Natur und die Freude am draußen sein, die einen antreibt allen widrigen Umständen im Leben eines Naturfotografens, zu trotzen.
„Mein Weg Raus“ handelt von solchen Motivationen und außerdem ganz persönlichen Blickwinkeln und Sichtweisen in der Naturfotografie. Ein Querschnitt unterschiedlichster Bildformen aus der Tierwelt direkt vor der Haustür und in ganz Europa.

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Street Photography

Street Photography: Was, wie und warum?
– Kurze Vorstellung Martin U Waltz
– Was ist Street Photography
– Historische Wurzeln und Entwicklung
– Der Decisive Moment von Henri Cartier Bresson
– In die Street Photography einsteigen in 5 einfachen Schritten
– Streetfotografie in Deutschland
– Wen gibt es da? Die Szene
– Legalität und Ethik
– Fragen und Diskussion

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Erste Infos zu 2020

Liebe Fotofreunde,
wir freuen uns, Euch heute schon die Teilnehmer der zweiten Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen vorstellen zu können. In welcher Reihenfolge die Dozenten Ihre Vorträge halten werden steht noch nicht fest, aber es haben zugesagt:

Maximilian Hornisch – Eine Welt aus Licht und Schatten
Klaus Tamm – Verwunschene Wildnis
Sandra Bartocha –
Herrmann Hirsch – Mein Weg raus
Jürgen Escher – 40 Jahre Cap Anamur
Martin U. Waltz – Street Photography: Was, wie und warum?
Jon A. Juárez – Grenzen überwinden – Eine Geschichte über Füchse, Flüchtlinge und Fotografie
Heidi Krautwald – Aus dem Leben gegriffen – Themen in der sozialen Fotografie

Der Samstagnachmittag wird wieder Möglichkeiten geben, die Kamera selbst in die Hand zu nehmen. Dazu sieht das Angebot aktuell wie folgt aus:

Angela von Brill – Der Mensch in der Natur
Reinhardt Witt – Gestische Fotografie
Nicole Oestreich – Ideen aus dem Koffer
Harald Gorr – Wahrnehmung in der Fotografie
Fototreff-am-see – Peoplefotografie
Fototreff am See – Feuer und Eis
Sandra Malz – Faszination Makrofotografie

Wie immer gilt: Änderung vorbehalten.

Wir freuen uns sehr, dass wir den Ticketpreis für 2020 halten können.
Für EUR 95,00 je Ticket können ab sofort Bestellungen aufgegeben werden – bitte wieder über unsere Bestellseite. Die Bezahlung wird erst im nächsten Jahr nach Erhalt der Rechnung fällig. Wir melden uns dann.
Auf unserer homepage könnt Ihr Euch laufend über Anpassungen, Änderungen, Ergänzungen und auch Einzelheiten informieren. Und natürlich stehen wir auch gerne per mail oder Telefon für spezielle Fragen zur Verfügung.
Schaut auf der homepage vorbei, dort gibt es auch einen kleinen fotografischen Rückblick auf 2019.

Wir freuen uns auf Euch, wenn es vom 04. Bis 06.September 2020 wieder heißt:

Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen

Und noch ein wichtiger Hinweis !
Wer eine Unterkunft benötigt, sollte rechtzeitig buchen, da an diesem Wochenende auch die Deutsche Meisterschaft der Seggerlinge auf dem Kellersee stattfindet. Es werden ca. 40 Boote erwartet die bereits eine Woche vorher zum Training anreisen !

Was wir noch sagen wollen……

Gut 18 Monate Planung liegen hinter uns und nun sind die Perspektiven Malente 2019 Fototage zwischen den Seen plötzlich vorbei.

Ganz wichtig ist es für uns, an dieser Stelle DANKE zu sagen!

DANKE an unsere sichtbaren und unsichtbaren Helfer vor und hinter den Kulissen! Ohne Euch hätten wir stehen

müssen, hungern müssen, dürsten müssen, den Weg selbst suchen müssen ……

DANKE an unsere Dozenten! Ihr habt uns unterhalten, beeindruckt, fasziniert, angeregt, informiert, motiviert – und die Gier nach mehr geweckt.

DANKE an die Sponsoren und Spender für finanzielle und materielle Unterstützung! Es gibt unverzichtbare Dinge, die so eine Veranstaltung erst wirklich rund machen, Ihr habt das möglich gemacht.

DANKE an unsere Aussteller, die eine abwechslungsreiche Ergänzung geliefert  haben. Ihr habt interessante Möglichkeiten aufgezeigt.

DANKE an Euch, unser Publikum, unsere Gäste, unsere Teilnehmer, unsere Fotofreunde  – ohne Euch wäre es sehr einsam und traurig im Kurhaus geworden. Ihr habt das Interesse mitgebracht, die Freude, den Spaß, die Begeisterung und nicht zuletzt das Vertrauen in einen Traum, der zur Idee und schließlich zur Realität wurde.

Und darum können wir an dieser Stelle sagen:

Bis 2020, wenn es vom 04.-06. September wieder heißt:

Perspektiven Malente – Fototage zwischen den Seen

 

Wir freuen uns auf Euch!!!!

Fotos: Inge Spreckels und Matthias Kullmann

Gute Fotos, harte Arbeit.

Wege zum perfekten Naturfoto.
Spitzenbilder aus der Natur sind kein Zufall, sondern das Ergebnis gründlicher Recherche, guter Vorbereitung, strukturierter Arbeitsweise und vor allem großer Geduld und Beharrlichkeit. Karsten Mosebach erklärt in seinem Vortrag, wie er sich seine Motive erarbeitet. Dabei beschreibt er, illustriert mit vielen Einzelbildern, dass zwischen der ersten Bildidee und einem perfekten Naturfoto ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess liegt. Jedes Bild wird immer wieder hinterfragt, korrigiert und optimiert – bis das Resultat seine hohen Ansprüche erfüllt. Karsten Mosebach gibt einen tiefen Einblick in seine Arbeitsweise, erläutert seine Strategien und gibt Tipps für ein planvolles, zielgerichtetes Vorgehen auf dem Weg zum perfekten Naturfoto.

Porträt Karsten Mosebach (externer Link)

Bitte beachten Sie das aktualisierte Programm am Sonntag.

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