Feathers of Seduction

In seiner Präsentation teilt Jan van der Greef seine leidenschaftliche Suche nach der Schönheit der Natur und dem Verständnis des Lebens. Seine persönliche fotografische Reise spiegelt sich in Bildern von wunderbaren Orten, erstaunlichen Tieren, aber vor allem Bildern als Spiegelbild des inneren Selbst des Fotografen wider. Eine Erforschung tiefer Emotionen, Gefühle von Fluss, Frieden, Vertrauen, Glück und Einheit im Leben. (Präsentation in englisch)

Seit seinem 4. Lebensjahr körperlich durch Polio behindert, hat ihn die Naturfotografie zu Momenten der Veränderung geführt, gelernt, die zuvor erlebten Grenzen zu akzeptieren und darüber hinauszugehen und eine Welt voller fotografischer Geschenke der Natur zu eröffnen. Es entwickelten sich Bilder, die von figurativ bis impressionistisch und abstrakt reichten und normalerweise nicht mit bloßem Auge gesehen wurden. Eine Geschichte seiner Leidenschaft für das Leben. Ein Leben voller fotografischer Geschenke aus der Natur, darunter Erlebnisse in China, Sumatra, Mexiko und Papua-Neuguinea.

Prof. Dr. Jan van der Greef (1952) ist international anerkannt als innovativer Wissenschaftler und leidenschaftlicher Naturfotograf. Die Schönheit der Natur zog ihn an entlegene Orte auf der ganzen Welt, trotz seiner körperlichen Herausforderung durch Polio in jungen Jahren. Die Gabe, sowohl die Emotionen der Erfahrung als auch die Essenz der Natur einzufangen, ist seine Handschrift in der Fotografie. Seine Fotografien wurden mehrfach in renommierten internationalen Wettbewerben wie dem Wildlife Photographer of the Year, Nature’s Best und dem European Wildlife Photographer of the Year ausgezeichnet.

Er veröffentlichte drei Bücher „Reflexionen des inneren Selbst. Träume und Visionen der Natur“ (2014), Grenzenloses Leben, die Kraft der Leidenschaft und Vorstellungskraft (2019) und Beyond Oneness, Überbrückung des Sichtbaren und Unsichtbaren (2019).

Mehr über Jan van der Greef

oder unter www.beyondoneness.com

 

Wolfs Begegnungen

Nach mehr als einhundert Jahren Abwesenheit, erblickten im Jahr 2000 Wolfswelpen erstmals wieder auf deutschem Boden in der Lausitz das Licht der Welt. Im Jahr 2010 gründete das erste Wolfspaar in Niedersachsen sein Revier auf einem Truppenübungsplatz in der Lüneburger Heide – und die Besiedlung alt angestammter Lebensräume durch die Wölfe schreitet voran.

Und dennoch gibt es nur wenige Menschen, die in freier Wildbahn in Deutschland Wölfen begegnet sind. Und davon ist es nur einzelnen gelungen, bei solchen Gelegenheiten aussagekräftige Bilder zu machen. Jürgen Borris ist einer dem es gelungen ist, bei einer Reihe von Wolfsbeobachtungen Bilder und Filmsequenzen aufzunehmen. Darunter auch eine spektakuläre Begegnung zwischen Wolf und einer Wildschweinbache.

Der Naturfotograf ist schon mehr als 40 Jahre mit der Kamera in der Natur unterwegs. Zentrum seiner Arbeit ist es, sich mit einer Tierart oder einer Landschaft, einem Lebensraum manchmal über mehrere Jahre fotografisch auseinander zu setzen. Bei der Beschäftigung mit verschiedenen Tierarten entstand schon früh der Wunsch, einmal Wölfe in freier Wildbahn zu erleben. Zunächst beschränkte sich das auf die Beobachtung dieses imposanten Beutegreifers in Gehegen von Wildparks.

Jürgen Borris war schon mehrere Jahre mit einem Fotoprojekt in der Lüneburger Heide beschäftigt, als er von dem Neubürger „Wolf“ erfuhr. Der Traum von der Beobachtung von Wölfen in freier Wildbahn in Deutschland kam ganz unerwartet nah heran – aber es bedeutete viel Arbeit und Geduld, um zu guten Bildern zu gelangen. Von dieser Arbeit, der Herangehensweise und den einmaligen Erlebnissen mit diesem so umstrittenen Wildtier berichtet Jürgen Borris in seiner Bilderschau.

Mehr über Jürgen Borris

Ankündigung 2023

Liebe Fotofreunde,

Weihnachten steht vor der Tür und für die Suche nach Geschenken für seine Lieben und sich selbst möchten wir schon einmal auf die Perspektiven Malente 2023 hinweisen.
Die Planungen laufen bereits und schon heute können wir einen (unverbindlichen) Überblick geben, was uns vom 01.- 03.09.2023 erwartet.
Wir freuen uns, dass wieder interessante Fotografen und Fotografinnen für unser kleines Festival gewonnen werden konnten. Rund um die Natur mit Mensch und Tier ist ein vielfältiges Programm entstanden, Pinguine und Wölfe, Wunderwerk Erde und Landschaft auf den zweiten Blick, um nur einige zu nennen.
Gerne nehmen wir Eure Kartenbestellungen ab 02. Januar 2023 entgegen (leider mussten auch wir uns beim Ticketpreis den Umständen beugen und den Preis auf EUR 115,– erhöhen).

Und wer noch einmal das Flair von diesem Jahr aufleben lassen möchte, Fotos und Videos der Fototage 2022 findet Ihr unter Rückblicke.
Wir freuen uns auf Euch und wünschen Euch und Euren Familien noch eine schöne Adventszeit, Frohe Weihnachtstage und natürlich ein vor allem gesundes Neues Jahr

Euer Orga-Team der Perspektiven Malente

Damit Ihr schon einmal stöbern könnt, folgt hier das vorläufige Programm (drei weitere Vorträge kommen noch hinzu) :

Vorträge:
Christiane Averberg – Natur in drei Kapiteln
Christian Klepp – Wunderwerk Erde
Stefan Christmann – Wohnsitz Antarktis / Leben und Fotografieren am Ende der Welt
Jürgen Borris – „Wolfs Begegnungen“ – Wölfe in freier Wildbahn in Deutschland
Kai Hornung – Der kreative Weg
Karl-Heinz Georgi – Intimate Nature Photography – Landschaftsfotografie auf den zweiten Blick

Workshops:
Nicole Oestreich
Reinhardt Witt – ICM (intentional camera movement)
Harald Gorr – Wasserläufer
Cristiane Averberg und Daniel Böttcher – Natur abstrakt
Kai Hornung

(der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass wir natürlich auch wieder für das leibliche Wohl sorgen werden….)

Bald ist es soweit !

Liebe Freundinnen und Freunde der Perspektiven Malente,

die Fototage zwischen den Seen nähern sich mit großen Schritten und wir freuen uns schon sehr auf Sie und Euch alle!

Hier einige ergänzende Informationen zum Ablauf und den Örtlichkeiten:

Da uns das Kurhaus dieses Mal nicht komplett zur Verfügung steht, werden wir für die Anmeldung den Platz davor nutzen. Bitte durch das Tor (Haupteingang) in den Kurpark gehen und dann einfach dem Weg folgen. Dann werden Sie, werdet Ihr uns gleich sehen.

Die Vorträge werden wie beim letzten Mal im Kursaal stattfinden. In den Pausen wird es wieder die Möglichkeit geben, sich mit Getränken zu versorgen. Dieses Mal jedoch im Freien an der frischen Luft.

Für Verpflegung, Büchertisch, Ausstellerpräsentation steht uns die Liegehalle zur Verfügung. Hier und auf dem Platz davor haben wir Raum und Gelegenheit für Kennenlerngespräche, Wiedersehen und Austausch.

Auch die workshops am Samstagnachmittag werden, wenn nicht anders angegeben, von hier starten.

Hier sind Anfahrt und Lageplan (externer Link) des Kurparks zu finden.

Bis auf wenige Restkarten sind wir ausgebucht und freuen uns außerordentlich, dass wir wieder mit Ihnen und mit Euch ein fotointensives Wochenende erleben dürfen!

Bis September grüßt herzlich

Ihr und Euer Orga-Team

DAS TIER – UND WIR!

Szenen einer vielschichtigen Beziehung
Die Kochs nehmen die Zuschauer mit auf eine ganz spezielle Fotosafari. Diese Reise führt zu Tieren, fremd und vertraut, nah und fern, aber auch zu den offensichtlich bizarrsten Lebewesen auf dem Planeten, uns selbst.
In ihren hintergründigen, humorvollen, tragikomischen und auch anrührenden Geschichten zeigen uns die Autoren ein Tier, das auch immer das ist, was Menschen (und Fotografen!) aus ihm machen.
So werden wir unter anderem Menschenaffen aus einem völlig unerwarteten Blickwinkel kennenlernen. Wir sind in die kleinste Show der Welt nach San Franzisco eingeladen, – in einen Flohzirkus, und besuchen die Everglades. Die dramatische Geschichte der Amerikanischen Bisons wird ein Thema sein, und wir lernen auch etwas über vegane Kauohren und warum der Mops zwangsläufig adipös wird.
In diesen und anderen Geschichten erhalten wir exklusive und persönliche Einblicke in die Arbeit des preisgekrönten Fotografenpaares – und wie sie die Welt sehen. Natürlich werden wir auch erfahren, warum das seltsame Gürteltier aus Texas den Kochs so nahe ist und ein Anruf des Magazins Stern das Leben verändern kann.

HEIDI & HANS-JÜRGEN KOCH

Kurz-Vita
Wenn man sie fragt, nennen die Kochs es Lebensform-Fotografie, was sie in den letzten 30 Jahren geschaffen haben.
Ihre Arbeiten werden weltweit in führen Medien publiziert, unter anderem Stern, Geo, National Geographic, mare, Paris Match, Life, Le Figaro Magazine, Sunday Times. Sie haben diverse Bücher veröffentlicht und ihre Ausstellungen werden international präsentiert. Sie sind berufene Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Photographie.
Für die ihnen eigene Sichtweise wurden Heidi & Hans-Jürgen Koch vielfach ausgezeichnet, u.a. von World Press Photo, Art Directors Club, Lead Award, Deutscher Preis für Wissenschaftsfotografie, Deutscher Fotobuch Preis, Alfred-Fried-Award. Für ihr Gesamtwerk erhielten sie den renommierten Dr.-Erich-Salomon Preis, der wohl wichtigsten Ehrung für publizistische Fotografie in Deutschland.

Mehr von Heidi & Hans-Jürgen Koch


 

Nordsee / Südsee – Zwei Welten im Wandel

Für eine Sonderausstellung und sein Buch Nordsee-Südsee dokumentierte Manolo Ty in beeindruckenden Fotografien die Situation der Bewohner deutscher Halligen und Inseln in der Südsee, die trotz Klimawandel ihr Stückchen Land als Heimat auch für die kommenden Generationen erhalten wollen. Für die Malenter Fototage erzählt Ty von seinen Reisen mit dem Klimahaus, interessanten Begegnungen und die besonderen Herausforderungen. (Fotos der Galerie © Manolo Ty/Klimahaus Bremerhaven)

 

Portrait_Manolo_TyManolo Ty, geboren 1985, zählt zu den gefragtesten jungen Fotografen Deutschlands. Bereits während seines Wirtschaftsstudiums an der Fernuniversität Hagen arbeitete er als Fotograf und besuchte dabei über hundert Länder. Seine Arbeiten sollen interkulturelles Verständnis fördern und ein Bewusstsein für die Bedrohung von Umwelt und Traditionen schaffen. Ty war Berater des Entwicklungswerks der Vereinten Nationen und machte zuletzt mit seinen Bildbänden Pakistan Now, Nordsee-Südsee, Rad Land Fluss sowie seinem Dokumentarfilm Gender X von sich reden.

Mehr zu Manolo Ty

 


 

Streetfotografie – Geplante Zufälle

Streetfotografie ist das Spielen mit vergänglichen Momenten, mit alltäglichen Situationen, die es in einem Foto einzufangen gilt. Die Herausforderung, das normale Leben vor der eigenen Haustüre zu fotografieren, ist besonders groß, kommt uns doch alles so „normal“ und „selbstverständlich“ vor. Gerade deswegen ist diese Disziplin so spannend, denn in der Streetfotografie versuchen wir, neue Blickwinkel und Arten der Wahrnehmung zu erschließen und durch unsere Fotografie mitzuteilen. In diesem Vortrag werden außer vielen Beispielen auch praktische Ratschläge gegeben, die jeder anwenden kann, um mit der Straßenfotografie zu beginnen oder sie zu verbessern. Welche Inhalte stehen zur Verfügung, welche Stile und Gestaltungsmöglichkeiten eignen sich, wie gehe ich mit Hintergrund und Wetter um? Wie kann ich die Möglichkeiten der Stadt nutzen: Reflexionen, natürliche Filter, Schatten, Bewegung… und wie fange ich den entscheidenden Moment ein? Am Ende wird klar: der Zufall spielt mit zunehmendem Können eine immer geringere Rolle.

Mehr über Pia Parolin


 

Crossing Borders

Das Projekt heißt „the heart of the Barracks“, aber für den Vortrag nutze ich den Name „Crossing Borders: eine Geschichte über Füchse, Flüchtlinge und Fotografie“. Dieser Name ist weniger abstrakt als der Name des Projekts.

„Dies ist eine Geschichte über Toleranz, Respekt und Liebe. Eine Geschichte über Bindungen, Freundschaft und Veränderungen. Es ist die Geschichte einer kleinen Gruppe von Familien, die 2015 nach Berlin kamen, um nach der Flucht vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern ein neues Leben in einer neuen Kultur zu beginnen. Es ist die Geschichte eines Naturfotografen, dessen Leben sich dank dieser Familien und vor allem ihrer Kinder verändert hat. Angefangen hatte alles mit einem Job als Sportpädagoge für Flüchtlingskinder in der alten Militärkaserne in Berlin-Spandau. Am Anfang war es nur ein Job, und die Erwartungen daran waren ziemlich gering, doch mit der Zeit wurde es zu sehr viel mehr …“

„Jon A. Juárez ist ein Biologe auf dem Papier, aber im Herzen ein Fotograf. Er arbeitet daran, die Menschen näher an die Natur heranzuführen und sie für den Klimawandel und seine Risiken zu sensibilisieren.
Seine Fotografie- und Mikroskopieworkshops für Kinder in Berlin haben ihm ermöglicht, sich mit besorgniserregenden Themen wie Umweltverschmutzung, Insektenschutz und Klimawandel zu befassen, und er konnte seine Liebe zur Natur und Tierwelt an viele Jugendliche weitergeben.
Juárez hat auch ein großes Interesse an sozialen Fragen und hat seit der großen Welle der Migration im Jahr 2016 aktiv an verschiedenen Projekten in der deutschen Hauptstadt teilgenommen, an denen Flüchtlingskinder beteiligt waren.
Seit 2015 ist er Vollmitglied der Gesellschaft für Naturfotografie in Deutschland (GDT). Er hat seine Arbeiten bei mehreren Ausstellungen in Deutschland und Spanien gezeigt und seine Bilder wurden sowohl in Deutschland als auch in Europa ausgezeichnet.“

Mehr zu Jon A. Juárez


 

Verwunschene Wildnis

Eine stimmungsvolle Fotoreise durch Europa.
Ob einsetzendes Schneegestöber bei den Gänsen am Niederrhein, kristallklarer Winter auf Spitzbergen, zarte Frühlingsimpressionen aus dem heimatlichen Waldgebiet im Bergischen Land oder farbenfrohe Sommermotive aus Südeuropa.
Den Zuschauer erwartet eine malerische Fotoreise durch die vier Jahreszeiten. Es sind Motive voller Poesie über die reine Dokumentation hinaus.
Es sind Eindrücke von Pflanzen und Tieren, die wir alle täglich zu Gesicht bekommen, aber auch von sehr versteckt lebenden Geschöpfen, die dem Naturbeobachter nur mit großer Mühe vor der Linse erscheinen.

Mehr über Klaus Tamm unter folgenden Links:

www.tamm-photography.com
www.aufwind-naturschutz.de
Klaus Tamm Photography Kalender „Verwunschene Wildnis 2022
Jeder Euro fließt 1:1 in Umweltschutzprojekte.


 

ÜBERLEBEN

4o Jahre Cap Anamur.
1979 hatte das Ehepaar Christel und Rupert Neudeck ein Schiff gechartert,um damit Menschen zu retten, die über das Südchinesische Meer vor der kommunistischen Regierung von Vietnam flohen.
40 Jahre später, ist daraus eine weltweit agierende Hilfsorganisation geworden,deren Fokus auf mediznischer Hilfe und Bildung liegt. Heute ist Cap Anamur mit Projekten in zehn Ländern aktiv, baut dort Krankenhäuser und Schulen, schafft Strukturen und bildet Fachpersonal aus und weiter.
Finanziert werden all diese Projekte durch fast ausschließlich private Gelder. Mit einem kleinen Team von nur fünf Mitarbeitern in Köln hält der Verein den Verwaltungsapperat bewusst klein, so dass fast 94 Prozent aller Spenden in den Projekten ankommen.


Der Fotograf Jürgen Escher begleitet uns seit 37 Jahren und er kennt die Arbeit von Cap Anamur in all ihren Facetten. Weinen und Lachen, Verzweiflung und Hofinung — eindrucksvolle Bilder halten die Arbeit von Cap Anamurfest,zeigen 40 Jahre Nothilfe in über 60 Ländern.

 

Kurzbio Jürgen Escher:

Geboren 1953 in Herford,studierte von 1977-1983 Fotografie an der Fachhochschule in Bielefeld.1983 Diplom bei Prof. Jörg Boström.
Seit 1983 als freier Fotojournalist und Designer für verschiedene Organisationen,Verlage und Redaktionen tätig.
Vater von 2 Kindern: Leif und Lena.1987-1992 war er mit einem Lehrauftrag für Fotojournalismus an der Bielefelder Fachhochschule betraut und wurde 1989 in die Deutsche Fotografische Akademie e. V. (DFA) berufen.
2003, 2007 und 2011 erhielt er Stipendien vom Kulturwerk der VG Bild-Kunst.Jürgen Escher ist Autor diverser Publikationen.Seine Fotografien sind in vielen Einzel- und Sammelausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Mehr Informationen zu Jürgen Escher


 

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