Tipps und Tricks rund um die Landschaftsfotografie

Erfahrungen aus 16 Jahren auf der Jagd nach dem besten Licht.

Jeder von uns fängt einmal klein an und aus Fehlern lernen wir, auch in der Landschaftsfotografie. In seinem Vortrag teilt Alexander einige der wichtigsten Lehren, die ihn unser Planet auf seinen zahllosen Reisen gelehrt hat. Von der Notwendigkeit seine Komfortzone hinter sich zu lassen, wie wichtig Planung in der Landschaftsfotografie ist und warum Equipment leider doch manchmal nicht ganz unwichtig ist.

Alexander Otto zieht in kleines Resümee aus all den Fehlern aber auch Erfolgen seiner fotografischen Tätigkeiten und leitet davon ein paar Best Practices ab. Dabei zeigt er dabei fantastische Bilder aus Kanada, Island, Japan, Lesotho, den Färöer-Inseln Südafrika und anderen Ländern.

 

 

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Nature Photography

Julie Skotte ist eine begeisterte Naturfotografin und verbringt so viel Zeit wie möglich mit ihrer Kamera draußen in der Natur. Sie lässt sich von der natürlichen Umgebung inspirieren und fotografiert manchmal die komplizierten Details, die sie beim Betrachten der Umgebung findet, und manchmal die großartigen Landschaften, vor allem in den Küstengebieten. Julie liebt es, frühmorgens aufzustehen, an einem Ort anzukommen und ihn als Einzige zu erkunden. Sie sagt: „Die Zeit steht still, wenn ich unterwegs bin und die Natur beobachte. Eines der faszinierendsten Dinge ist für mich die Küstenlandschaft, die sich ständig verändert. Zwei Tage sind nie gleich, und Kompositionen, die man an einem Tag findet, sind am nächsten Tag völlig verschwunden oder verändert.

Julie ist auch Sporttaucherin und Unterwasserfotografin und liebt es, die natürliche Welt unter der Wasseroberfläche zu erforschen. Ihr besonderes Interesse und ihre Leidenschaft gilt den Quallen, und mehrere ihrer Fotos zeigen diese faszinierenden Kreaturen. Außerdem wendet sie häufig die Splitshot-Technik an, bei der sie die Welt über und unter Wasser in ein und demselben Foto festhält.

Julie Skotte ist eine dänische Naturfotografin, die im nördlichen Teil von Seeland lebt. Sie ist Biologin, verbringt aber die Zeit in der sie nicht fotografiert mit ihrer Familie und arbeitet als Software-Produktmanagerin.

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Original Beschreibung in englisch:
Julie Skotte is a Danish nature photographer living in the norther part of Zealand. She has a background in biology, but spends the non-photography hours with her family and working as a software product manager.
Julie is an avid outdoor enthusiast, spending as much time as possible outside with her camera.
She draws inspiration from the natural surroundings sometimes photographing the intricate details found whenever looking around and other times the grand landscapes mostly around the coastal areas. Julie loves getting up early the morning and arriving at a location and being the only one to explore it. She says “Time stands still when I’m out exploring and observing nature. One of the most fascinating things to me is the coastal landscape that is always changing. Two days are never the same, and compositions found one day are completely gone or changed the next.
Julie is also a scuba diver and underwater photographer who loves to explore the natural world below the surface. She has a special interest and passion for jellyfish and several of her photographs feature these mesmerizing creatures. In addition she often uses the splitshot technique, capturing both the world above and below water in the same photo.


Faszination Südostasien

Naturfotografie zwischen Dschungel und Palmenstrand
Jan Piecha ist Umweltplaner und Ökologe. Obwohl er gerne Fotoprojekte vor der Haustür realisiert, zieht es ihn auch immer wieder in die artenreichen Lebensräume der Tropen. Auf mehreren Reisen nach Südostasien konnte er faszinierende Lebensräume und ihre Bewohner mit der Kamera festhalten.

 

In seinem Vortrag wird er uns von nächtlichen Touren durch den Regenwald und schlammigen Angelegenheiten aus den Mangroven erzählen. Was es dort neben Hornvögeln und Winkerkrabben noch zu entdecken gibt, wird er uns in seinem Vortrag „Faszination Südostasien“ zeigen.

Jan Piecha (*1990) ist studierter Umweltplaner und war mehrere Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München und der Uni Kassel tätig, wo er in diversen Naturschutzprojekten mitwirken konnte. Seit Anfang des Jahres arbeitet er beim NABU-Bundesverband und ist dort u.a. für die Bildbestände verantwortlich. Seine berufliche Laufbahn ergänzt sich dabei stets mit der Naturfotografie, wodurch sich verschiedene Synergieeffekte ergeben. Mit seiner Kamera fotografiert er am liebsten Tiere in freier Wildbahn.

 

Mehr zu Jan Piecha (fotocommunity.de) oder bei der GDT .


Pure Panoramen

Eine der Kardinalsregeln. In der Landschaftsfotografie lautet: So einfach wie möglich. Aufbau, Inhalt und Struktur sollten eine Aufnahme verständlich machen.

Wie so oft: Was sich leicht anhört entpuppt sich unerhört kompliziert. Ist es vielleicht das menschliche Auge, das dreidimensional sieht, das Objektiv aber nur zweidimensional? Vielleicht das menschliche Gehirn, das einfache Inhalte schätzt, weil es gewillt ist, nur eine begrenzte Anzahl von Inhalten zu verstehen und in den richtigen Kontext zu setzen? Oder das Unterbewusstsein, das –wie immer- entscheidet bevor wir uns klarwerden, ob und was uns an einem Bild gefällt?

Damit wären wir beim Thema des Vortrags: Pure Panormanen. Wie baue ich aus mehreren Einzelaufnahmen ein stimmiges Gesamtbild? Was brauche ich dazu? Software, Nodalpunktadapter, Stative. Wie groß muss die Überlappung sein der Einzelaufnahmen sein? Worauf muss ich bei der Bildgestaltung besonders achten, vor allem, wenn das Schlussbild ein Panorama ist? Denn wir haben einen anderen Bildaufbau als bei einer herkömmlichen Aufnahme. Wo fängt das Panorama an und wo hört es auf? Wie baue ich die Wolken so ins Bild ein, dass dem Schlussbild Tiefe geben ? Panoramen bei Sturm, Hochwasser und Dunkelheit mit sehr langen Belichtungszeiten. Wie erkenne ich ein Panorama in der Landschaft obwohl dort noch gar keins ist, sondern erst entstehen soll? Alles in allem, muss man nicht nur Erfahrungen haben, sondern auf die Hardware Namens Gehirn zugreifen. Wann drücke ich in welchen Ausschnitt ab, damit sich bewegende Objekte nicht dreimal im zusammengesetzten Panorama auftauchen? Dasselbe gilt für lange Belichtungen, sprich Leuchtspuren fahrende Autos.
Viele Fragen. Einige Antworten gibt’s in meinem Vortrag.

Tom Körber – Geboren wurde ich 1964 in Berlin. Nach dem Abschluss meines BWL Studiums kam ich zum Journalismus. Beim Fernsehen absolvierte ich ein Praktikum, dann ein Volontariat (Studio Schleswig Holstein, Pro 7, Tele 5, Deutsche Welle), um mich nach Abschluss der Ausbildung selbstständig zu machen.
Vorwiegend arbeite ich in den Bereichen Landschaft, Architektur, Portrait und (Wasser-)Sport. Neben meiner Arbeit als Fotograf /Autor/Verleger habe ich schon immer Kundenmagazine produziert, unter anderem für AUDI und Rolex. Seit neun Jahren erarbeite ich das jährliche Magazin des Seehafen Kiel und seit drei Jahren das Dragon Journal (Jahresheft der Bootsklasse der Drachen).

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Global pictures

Der Fotograf Kai Löffelbein reist seit Jahren um die Welt, um für seine fotografischen Langzeitprojekte die sozio-ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung zu fotografieren. Sein besonderes Interesse gilt dabei globalen Produktions- und Wertschöpfungsketten und der Frage, welche Position der Mensch innerhalb dieser einnimmt.

‚Dichte Rauchschwaden steigen gen Himmel, ein Junge schwingt eine Bildröhre wie eine Trophäe über dem Kopf, Arbeiter kauern vor einem Berg von Elektronikschrott, trostlose und zerstörte Landschaften, Böden durchtränkt mit giftigen Chemikalien.‘

In seiner Serie »Ctrl-X, a topography of e-waste« beschäftigt sich Kai Löffelbein mit den Schattenseiten der Digitalisierung und zeigt was mit westlichem Elektroschrott in Ghana, China und Indien passiert.

Zudem wird Löffelbein Bilder aus seinem neusten Buch »Common Dreams« zeigen. »Common Dreams« setzt sich mit dem tiefgreifenden sozialen und ökonomischen Wandel Chinas auseinander und richtet dabei den Fokus auf Chinas Wanderarbeiter*innen, ihre Arbeits- und Lebensrealitäten, ihre Sorgen und Träume. Während ein großer Teil der chinesischen Bevölkerung am wirtschaftlichen Erfolg Chinas teilhat und seit Jahren auf der Überholspur lebt, leben Millionen von chinesischen Wanderarbeitern ausgegrenzt in den Randgebieten der großen Metropolen.

Kai Löffelbein, 1981 in Siegen geboren, studierte Politikwissenschaften und Dokumentarfotografie. Seit 2009 arbeitet er international als freier Fotograf. Zentrale Themen seiner Arbeit sind Globalisierung und soziale Gerechtigkeit. Seine Bilder sind in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten und erhielten renommierte Preise – unter anderem den Henri Nannen Preis, den Magnum Foundation Fund, den UNICEF Photo oft the Year Award. Der Steidl Verlag brachte 2017 einen Fotoband mit Arbeiten von Kai Löffelbein heraus. 2023 ist im Kehrer Verlag sein neuste Buch über China erschienen.

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Lockruf der Einsamkeit

Eine fotografische Deutschlandreise auf den Spuren von Caspar David Friedrich.

Caspar David Friedrichs Geburtstag jährt sich 2024 zum 250. mal. Der Landschaftsfotograf Kilian Schönberger begab sich aus diesem Grund auf die Spuren des großen Malers der Romantik. Mit der Kamera versucht er sich Friedrichs Gemälden und ihrer magischen Atmosphäre anzunähern.

So entdeckt Kilian Schönberger Orte, die der Landschaftsmaler selbst besucht hat. Darüber hinaus entdeckt der Fotograf auch neue Plätzen in ganz Deutschland, an denen sich bei passenden Bedingungen auch heute noch die Sehnsuchtstimmung der Romantik nachempfinden lässt.

Für Schönberger ist die Atmosphäre der Schlüssel zur Wirkkraft von Friedrichs Malerei. Gegenüberstellungen von Fotos und Gemälden offenbaren verblüffende Ähnlichkeiten und schlagen eine Brücke vom Beginn des 19. Jahrhunderts zur Gegenwart. Tauchen Sie ein, in die besonderen Atmosphäre einer aus Licht und Nebel gesponnenen Welt ein.

 

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Perspektivwechsel

Naturphotography meets Streetphotography

Streetphotography ist meine Passion. Unsere Community gibt mir viel Energie. Lassen Sie sich inspirieren, Landschaftsfotografie aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 

Ich glaube an die Energie der Überschneidungen zwischen den Genres und möchte darüber sprechen, wie ein(e) Naturfotograf(in) seine/ihre Perspektive durch die Auseinandersetzung mit der Streetfotografie erweitern kann…

 

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Deutschlands PARADIESE

Wildnis im Wandel

Schönheit, Einzigartigkeit und Fragilität prägen die Natur vor unserer Haustür. Von den Sandstränden der Nord- und Ostsee bis zu den Alpen im äußersten Süden unserer Heimat, von den Bergbaufolgelandschaften im Osten bis in die Kulturlandschaft im Westen ist Tier- und Naturfotograf Sven Meurs fünf Jahre lang durch unsere heimische, unbekannte Wildnis gereist.

Hirsche, Eisvögel und Wisente lassen den Fotografen staunen. Spielende Wolfswelpen im Wendland machen ihn sprachlos und auf Helgoland kommt er ganz nah an Basstölpel und Kegelrobben heran. Am Kaiserstuhl, in den Alpen und in vielen unbekannten Landschaften erlebt er die Artenvielfalt vor unserer eigenen Haustür. Gehen sie mit ihm auf eine humorvolle und bildgewaltige Leinwandreise und entdecken Sie unsere Heimat aus einer völlig neuen Perspektive!

Sven Meurs
Schon seit Kindestagen faszinieren mich Begegnungen mit wilden Tieren
und spektakuläre Naturlandschaften. In meiner Heimat, dem Niederrhein bin ich oft durch
die Wälder gestreift, um Rehe, Füchse und Hirsche zu beobachten. Aber erst ein anderthalbjähriger Aufenthalt auf der Nordseeinsel Amrum, inmitten des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat meine Leidenschaft für die Naturfotografie vollends entfacht.

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Künstlerische Naturfotografie

Natur im Detail

Die Fotografie bietet unglaublich viele Möglichkeiten, ein Motiv abzubilden. Die eigentliche Bildidee entsteht dabei im Kopf, aber vor allem durch das aufmerksame Beobachten und Wahrnehmen der Natur.
Bunte Gräser, die unscheinbar im dunklen Moorwasser schwimmen. Ein Lichtstrahl, der durch den Wald fällt oder eine einfache gefrorene Pfütze, die mit den schönsten Mustern im Morgenlicht glänzt.

Sandra Westermann fotografiert die meist kleinen und oft unscheinbaren Dinge der Natur. Sie spielt dabei mit Schärfe und Unschärfe, Licht und Schatten und Farben und Linien. Dadurch entstehen Bilder, die alltäglichen Motiven plötzlich eine Bedeutung geben und zeigen, wie faszinierend die Natur im Detail sein kann.

Sandra berichtet über ihre Herangehensweise, über das Suchen und Finden von Motiven und Bildideen und über die fotografische Umsetzung.

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Das Programm steht

Liebe Fotofreunde,
Das Programm für 2024 steht, Änderungen natürlich immer vorbehalten.
Wieder ist es gelungen, eine Mischung aus den zahlreichen Genres zusammenzustellen, die das Thema Fotografie bietet.
Das genaue Programm findet Ihr hier (es öffnet sich ein weiteres Fenster) .
Auch die Auswahl an Workshops ist bunt, Details hier (es öffnet sich ein weiteres Fenster).
Gebt gleich bei der Anmeldung Eurere Wunschaktivität ein, aber wie immer sind Änderungen selbst noch vor Ort möglich. Wir versuchen, eine ausgeglichene Teilnehmerzahl zu planen, aber die „Wiederholungstäter“ wissen, dass das nicht immer möglich ist. Und auch der Dozent hat da natürlich noch ein Wörtchen mitzureden.
Unnötig zu erwähnen, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen wird. Getränke sowieso Snacks und das Büfett am Samstag sind wieder fest eingeplant, damit Ihr Euch auf das Programm konzentrieren könnt.