Nachdem Hans Georg Esch in 2025 kurzfristig absagen musste, freuen wir uns über seine Teilnahme in 2026. Von Pompeji zu Dubai Der Vortrag bietet einen […]
Weiterlesen
MICROMEGAS
Nachdem Hans Georg Esch in 2025 kurzfristig absagen musste, freuen wir uns über seine Teilnahme in 2026.
Von Pompeji zu Dubai
Der Vortrag bietet einen faszinierenden Einblick in das fotografische Werk von Hans Georg Esch, einem der bedeutendsten Architekturfotografen unserer Zeit. Im Mittelpunkt steht seine Ausstellung „Micromegas: Von Pompeji zu Dubai“, die urbane Räume in ihrer historischen Tiefe und gegenwärtigen Dynamik beleuchtet.
Ausgehend von den Ruinen Pompejis bis hin zu den futuristischen Skylines von Megastädten wie Dubai oder Shanghai spannt Esch einen visuellen Bogen über die Entwicklung urbaner Architektur. Dabei nimmt er die Stadt nicht als bloßen historischen oder touristischen Ort wahr, sondern als lebendigen, gegenwärtigen Raum. Besonders in seinen Pompeji-Fotografien zeigt sich dieser Ansatz: Esch dokumentiert nicht nostalgisch, sondern mit architektonisch geschultem Blick – er macht Strukturen, Raster und räumliche Ordnungen sichtbar, die bis heute wirken.
Die Referenz auf Voltaires Erzählung Micromégas spiegelt Eschs zentrales Thema wider: die Vielfalt der Perspektiven. In seinen großformatigen, oft aus der Vogelperspektive aufgenommenen Fotografien entstehen Spannungsfelder zwischen Nähe und Distanz, zwischen Mikro- und Makrokosmos. Seine Arbeiten veranschaulichen die Wechselwirkung von Mensch, Architektur und Zeit und regen zur Reflexion über Fortschritt, Vergänglichkeit und Wahrnehmung an.
Besondere Beachtung finden dabei Eschs Serien über die urbane Transformation chinesischer Städte. In „Cities Unknown“ dokumentiert er mit ästhetischer Strenge den rasanten Wandel urbaner Landschaften. Seine Bilder zeigen die Abstraktion und Künstlichkeit moderner Architektur – oft menschenleer, streng komponiert und technisch perfekt. Doch gerade durch diese Kühle eröffnen sie Raum für kritische Auseinandersetzung mit Urbanisierung, Machtverhältnissen und kollektiver Erinnerung.
Der Vortrag lädt dazu ein, Eschs Werk als mehr als reine Architekturfotografie zu verstehen: Es ist ein Reflexionsraum über das Sehen, das Erinnern – und darüber, wie sich Städte im Spannungsfeld von Geschichte und Gegenwart formieren.

Hans-Georg Esch, geboren 1964 in Neuwied, absolvierte eine klassische Fotoausbildung. Seit 1989 arbeitet er als freischaffender Architekturfotograf für nationale und internationale Architekturbüros und zählt heute zu den renommiertesten Vertretern seines Fachs. Neben Auftragsarbeiten ist dabei ein eigenständiges Oeuvre freier künstlerischer Arbeit getreten, in dem Esch den Blickwinkel auf die gesamte Stadt öffnet. Bekannt wurden die vielfach international ausgestellten und in mehreren Buchpublikationen veröffentlichten Serien wie »Megacities«, »City and Structure« oder »Cities Unknown«, die sich mit heutigen Boomcities westlicher wie insbesondere auch asiatischer Prägung beschäftigen. Esch lebt und arbeitet in Hennef/Stadt Blankenberg.
Mehr zu Hans-Georg Esch







































In meiner Präsentation werde ich mich auf die größte Veränderung auf meinem fotografischen Weg konzentrieren – weg von Einzelbildern hin zu ganzen Werkgruppen. Das Erstellen von Sammlungen und Serien und die Arbeit an Projekten im Gegensatz zu Einzelbildern ermöglicht es mir, mich intensiver mit einem Thema, einem Ort oder einer Idee zu beschäftigen. Ich werde erkunden, wie die Arbeit an Projekten dabei hilft, eine kreative Blockade zu überwinden, eine persönliche Vision zu finden und wie der Blick über ein einzelnes Bild hinaus zur Entwicklung neuer, aufregender Ideen führen kann, die frischen Wind in Ihre fotografische Reise bringen können.






In dem Vortrag möchte ich einige meiner schönsten Momente teilen, die alle hier im näheren aufgenommen wurden. Dabei möchte ich besonders auf den Eisvogel eingehen, denn erst er hat mich dazu gebracht stundenlang auf einen bestimmten Moment zu warten, um DAS Foto zu machen.

„With a background as a professional ”symphonic” musician and conductor, birdwatcher and photographer, creativity is a central part in my life. Since close to 25 years now, I have practiced to move the camera during longer exposure times. Today this technique is called ”ICM – Intentional Camera Movement”. My musical background is central in my photography work. I hope to show you some new perspectives of what you can do with a camera, in single exposures.“






Seit zwei Jahren dokumentiert Fotografin Lana Tannir die engagierte Arbeit
